[erl.]Nach Partitionsnummern-Änderung startet Mageia6 wieder

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[erl.]Nach Partitionsnummern-Änderung startet Mageia6 wieder

Beitragvon ManfredB » Aug 4th, '18, 14:46

Hallo zusammen,

in meinem PC steckt eine 4 TB-Festplatte. Auf der war bis Ende letzter Woche Windows10 installiert,
danach etliche Linux-Distributionen (für mich zum Testen).

Doch durch einige Änderungen an Partitionen hat Linux die Nummern ziemlich durcheinander gebracht.
Einmal nach einem großen Update von Windows10 wurden die Platten schon neu sortiert.
Doch danach kam es immer wieder vor, daß eine zwischendrin neu erstellte Partition eine Nummer vom Ende der Paritionsnummern bekam.

gdisk /dev/sda habe ich dann genutzt, um die Partitionen wieder korrekt durchnumerieren zu lassen.

Und danach habe ich von der ersten Linux-Distribution nach Windows10 nacheinander fstab und grub.cfg-Einträge korrigiert, was auch bei den meisten Distributionen kein Problem war.

Doch durch Windows ist UEFI in meinen Rechner gelangt, das erforderte einige Ergänzungen von EFIBOOT-Partitionen, um nicht den Windows-Bootloader zu beschädigen.

Mageia6 aber konnte ich mit der Korrektur von fstab und grub.cfg nicht wieder zum Booten bringen.

Gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, das wieder hinzubekommen?

Ist vielleicht die initrd auf diese Änderungen nicht eingestellt?

Danke im voraus für Hinweise oder Tipps oder gar Hilfe bei diesem Problem.

Gruß
Manfred
Zuletzt geändert von ManfredB am Aug 4th, '18, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
ManfredB
 
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Re: Nach Partitionsnummern-Änderung startet Mageia6 nicht me

Beitragvon ManfredB » Aug 4th, '18, 16:01

Ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht.

Was denn?
1. Auf einem USB-Stick habe ich Mageia6
2. Diesen Stick habe ich gestartet (auf meinem PC mit F12 und UEFI-SanDisk)
3. Auf dem Desktop habe ich eine Konsole geöffnet, mich als root eingeloggt.
4. /mount /dev/sdaXX /mnt - mount /dev/sdaYY /mnt/boot - wobei /boot eine EFIBOOT-Partition ist.
5. mount -t proc proc /mnt/proc
mount --rbind /sys /mnt/sys
mount --rbind /dev /mnt/dev
chroot /mnt /bin/bash
export PS1="(chroot) $PS1"
Diese Schritte habe ich bei gentoo in den Handbüchern gelernt.

6. cd /boot
dracut initrd-*.img (es geht um kernel-desktop-4.14.56)
Da diese initrd schon vorhanden war, mußte ich --force anhängen.

7. grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg
8. exit
umount -l /mnt/dev{/shm,/pts,}
umount -l /mnt/sys
umount -R /mnt/boot
umount -R /mnt
8. reboot

Dann startete zwar Mageia6, aber es fehlte unter /lib/modules/* ein Modul, möglicherweise durch
die chroot-Umgebung nicht berücksichtig.

Also habe ich, nachdem Mageia6 wieder flott war, noch einmal
den dracut-Befehl ausgeführt, um das fehlende Modul wieder zu berücksichten.

Nun habe ich es also wieder hinbekommen, da bin ich sehr froh - sorry, daß ich erst hier angefangen habe zu schreiben, bevor ich diesen Test gemacht habe.
Ich hätte den Test erst machen sollen, und nur, wenn es dabei Probleme gegeben hätte, hier schreiben sollen.

Gruß
Manfred
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