Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon man-draker » Mär 19th, '17, 11:15

Chefredakteur von Linux-User wünscht sich Umstieg der Münchner Stadtverwaltung auf Windows.

Lasst es euch auf der Zunge zergehen:
http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2017/04/Muenchner-Geschichten
„Dummheit ist ein nachwachsender Rohstoff“
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(Zitiert aus: HAZ vom 30.09.2018)
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon meta » Mär 19th, '17, 12:36

Ich verstehe diesen Mann.
Sind wir nicht alle ein bisschen bunga-bunga?
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Mär 20th, '17, 10:14

meta hat geschrieben:Ich verstehe diesen Mann.

Hallo!
Ich auch :lol: :lol:
Luther hat geschrieben:...wird München auch mit seiner "neuen" IT-Strategie vorhersehbar an die Wand fahren.
Dann werden die einen Haufen Geld für M$ raushauen, die das für München ausbügeln. Solche Ausgaben stehen nämlich im Investitionshaushalt und nicht im Verwaltungshaushalt wie "Personalkosten". Der Bund der Steuerzahler wird sie noch für die hohe Investitionsquote loben. :lol: :lol: :lol:
Und das ist gut so:
Luther hat geschrieben:....freie Software ist zu schade als Feigenblatt für ignorante Politiker und unfähige Bürokraten.

Gruß
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon abifiz » Mär 31st, '17, 21:24

Bin darauf gestoßen & gestolpert, uups:
https://www.golem.de/news/neue-eu-studi ... 26963.html
Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon alf » Mär 31st, '17, 21:50

Na, dann kann es ja nicht mehr lange dauern bis Microsoft auch einen Sinneswandel durchmacht und Windows und MS-Office auch bald OpenSource sind :D
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon Armada » Mär 31st, '17, 23:15

Sehe ich da jetzt etwas falsch, oder:

was wäre wenn man 50% des Budgets für Softwarelizenzen nimmt, mit diesem Geld ein Entwicklerteam zusammenstellt
welches die Software entwickelt und Pflegt, auf Bundesebene und das dauerhaft.

Die Software bleibt so aktuell und es sollte doch günstiger sein, oder habe ich da einen Denkfehler ?
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon abifiz » Mär 31st, '17, 23:22

Soweit ich mich dunkel erinnere, haben zumindest die französischen Gemeinden einen gemeinsamen Technikerpool. Der pflegt und entwickelt Zusatz-Features zu der benutzten OpenSource. (Zum Beispiel nutzen die nur LO, nicht aber Word.)
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon abifiz » Jun 25th, '17, 16:20

Hi Mageianer.

Gute Nachrichten aus Vicenza: http://derstandard.at/2000055516173/Lin ... e-Muenchen

Dadurch ist eine neue Job-Börse in Vicenza entstanden. Linux-Interessierte melden sich dazu aus ganz Italien, laut meiner Verwandten aus Triest: http://it.jobrapido.com/Offerte-di-lavo ... -a-Vicenza
https://it.indeed.com/Vicenza,-Veneto-o ... voro-Linux
https://www.monster.it/lavoro/q-lavoro- ... eneto.aspx
http://www.bancalavoro.it/offerte/vicenza/linux.html

Daß im Artikel des Standard ein Vater gegendert als "Elternteil" (!) bezeichnet wird, zeigt uns wie rasch der Niedergang der deutschen Sprache und des sinnvollen Denkens inzwischen fortschreitet*Innen... :shock: :shock: :shock:

Herzlich
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Jun 25th, '17, 21:55

abifiz hat geschrieben:Daß im Artikel des Standard ein Vater gegendert als "Elternteil" (!) bezeichnet wird, zeigt uns wie rasch der Niedergang der deutschen Sprache und des sinnvollen Denkens inzwischen fortschreitet*Innen... :shock: :shock: :shock:


Hallo!
Dass man in der Genetik schon seit langem den Begriff "Elter" für den Genpool/Anlagen des einen geschlechtlichen Partners benutzt, scheint dir entgangen.
Gruß
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon abifiz » Jun 26th, '17, 01:58

Es ist kein Artikel über Genetik, sondern im Artikel ein kurzer Abriß über die Entstehung des Zorinprojektes in Vicenza, und es wurde dabei ein Vater als Elternteil und nicht als Elter vorgestellt (wobei letzteres auch absurd - wenn auch minimal weniger - gewesen wäre) und Biologie hab' ich studiert und dort wo sinnvoll verwende ich den Begriff "Elter".

Und ja: Sprache & Denken gehen baden...
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Desaster in Turin, Hoffnungen in Mappano

Beitragvon abifiz » Jun 27th, '17, 01:28

Amici italiani cari e bellissimi, ciao, ciao e tanti bacioni, anche a Giacometto!


Am 1.3.17 hatte ich unter anderem von Turin berichtet:

"Umgekehrt hat die (fast) riesige Gemeinde Turin MS Lebewohl zugunsten von Linux gesagt"

Freilich hatte ich mich gewundert, nach den Nachrichten von 2014 und vom Anfang 2015 nichts mehr gefunden zu haben. Da habe ich lange recherchiert: Das Ergebnis: Turin ist nur ein Wahlkampfmanöver mit viel Boah gewesen, aus welchem im Ergebnis (ganz im Unterschied zu Vicenza) gar nichts geworden ist. Im Turin wird weiterhin Windows verwendet. Ein leeres politisches Spektakel, sonst nichts.

Hoffnungen ganz in der Nähe: Ein ehemaliges Teil der Groß-Agglomeration Turin ist 2013 zu einer eigenständigen Gemeinde mit dem Namen Mappano umgeformt worden. In Mappano ist nun erstmalig der Gemeinderat gewählt worden, nachdem die kommissarische Gründungs-Verwaltung ausgelaufen war. Der neue Rat hat beschlossen, die neu zu gründende IT-Abteilung auf Open Source und vor allem Linux-basiert zu gründen: https://blog.linuxdaytorino.org/2017/06 ... m-scratch/

Mappano (7.300 Einwohner) ist auch dabei, zur Verteidigung der nun gewonnenen (auch IT-)Autonomie mächtige Streitkräfte aufzubauen, nämlich eine Stadtpolizei bestehend aus einem Hauptmann als Chef und einer Frau als Mannschaft mit voller Arbeitsstelle, beide mit eleganten Krawatten. Außerdem ist geplant, noch zwei Polizisten mit je 18 Stunden in der Woche einzustellen. Über deren Krawatten hab' ich noch nichts gefunden... https://3.bp.blogspot.com/-4h90vLV5Gik/ ... WA0000.jpg

Herzlich
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PS von 03:25
Mappano hat auch ein Appell an die italienischen Gemeinden in Zusammenarbeit mit Linux Italia verschickt. In diesem Appell wird vorgeschlagen, gemeinsame Anstrengungen zu koordinieren, die Linux Italia unterstützen würde. Der Appell spricht auch ganz besonders alle Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern an, deren finanziellen Spielräume bescheidener sind.
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Re: Desaster in Turin, Hoffnungen in Mappano

Beitragvon jkowalzik » Jun 28th, '17, 18:42

abifiz hat geschrieben:Amici italiani cari e bellissimi, ciao, ciao e tanti bacioni, anche a Giacometto!


Hallo!
Ein Italiener ist eben ein Italiener, was erwartest du :?
Das goldene Lametta am Kragen ist wichtiger als alles andere.
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon Alf1967 » Nov 24th, '17, 23:13

Limux ist endgültig weg vom Fenster: https://heise.de/-3900439
Gruß
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Nov 25th, '17, 15:17

Hi Alf!
Ganz einfach, heißt auf Neudeutsch "Aut-sorssing".
Bei der LIMUX Lösung wäre alles "in der Stadt" geblieben, icl. des Personals das die LIMUX Desktops in und auswendig kennt.
Ähnliches Beispiel: In einem DRK-Kreisverband gab es einen Systemaministrator und Server.
Jetzt gibt es keinen Administrator, keinen Server nur noch Terminals, wenngleich auch Win-Rechner und der Rest ist "in der Wolke". Wolke kostet richtig Geld, aber Wolke wird nicht krank, schmort nicht durch und soll angeblich "ewig leben".
:lol: :lol:
Gruß
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon man-draker » Nov 25th, '17, 16:59

jkowalzik hat geschrieben:Jetzt gibt es keinen Administrator, keinen Server nur noch Terminals, wenngleich auch Win-Rechner und der Rest ist "in der Wolke". Wolke kostet richtig Geld, aber Wolke wird nicht krank, schmort nicht durch und soll angeblich "ewig leben".

Hm, sind es denn komplette PCs aka Fat-Clients, oder war man konsequent genug, auf Thin-Clients umzustellen?

Und was die Kosten der Wolke angeht: Liegen sie über denen von Server + SysAdmin?
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon Alf1967 » Nov 25th, '17, 19:25

jkowalzik hat geschrieben:... und soll angeblich "ewig leben".
Naja mit dem Ewig im Internet habe ich so meine Erfahrung. Lebenslang kostenlose ... , z.B. E-Mail-Adresse, und dann wurde der Dienst nach kürzerer oder länger Zeit eingestellt. OK, kostenlos ist es immer noch, nur es gibt keinen Dienst mehr. :lol:
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Nov 25th, '17, 21:27

Hallo!
Gehen wir die Fragen auch in der Reuhenfolge an, wie du sie gestellt hast:
man-draker hat geschrieben:Hm, sind es denn komplette PCs aka Fat-Clients, oder war man konsequent genug, auf Thin-Clients umzustellen?

Fett ist billiger als mager, "Life must go on" auch wenn mal die "Wolke tief hängt" ;)
Im Haus steht nur noch ein Gerät, dass das Routing macht, Daten von den Clients absaugt und mit der Wolke synchronisiert und wenn die, hier ein Falschbild: mal "hinter der Sonne verschwindet", dann die Weiterarbeit sicher stellt. Dieser Rooter und die dahinter liegende Cloud, darum muss sich keiner mehr im Haus kümmern.
Wenn so ein W-Client die Grätsche macht, dann kommt was "von der Stange", darauf wird ein ganz bestimmter Vz.-Baum für die Daten angelegt, angemeldet und der Rest erledigt sich automatisch.
man-draker hat geschrieben:Und was die Kosten der Wolke angeht: Liegen sie über denen von Server + SysAdmin?

Da gibt es zwei Aspekte.
Der eine hat mit der Datensicherheit im Gesundheitswesen zu tun. Hier wurde die Messlatte höher gelegt, was Investitionen in die Hardware nötig gemacht hätte.
Aspekt zwei ist die Bilanz. "Sysadmins" sind Personalkosten, die "Cloud" ist ein Posten aus dem Bereich Sachkosten. Alle Bilanz-Leser bekommen "Glanz auf die Augen", wenn erstere runter und die letzteren (egal wie hoch) gehen. :lol:
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Nov 25th, '17, 22:03

München zahlt 50 Millionen für Windows 10
Die Stadt München stellt ihr Betriebssystem um: Linux ist Geschichte. Die Kosten für die Umstellung auf Windows schätzt die Stadt auf 49,3 Millionen Euro. Dafür gibt es neben Windows auch Microsoft-Office-Lizenzen. Inklusive Nebenkosten ist für die kommenden Jahre sogar von 86 Millionen Euro die Rede. Die Summe beinhaltet 14 Millionen Euro für Personalkosten sowie 24 Millionen Euro für externe Beratung und 18,2 Millionen Euro für Dienstleistungen und Hardware.
zdnet.de
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon alf » Nov 25th, '17, 22:48

man-draker hat geschrieben:oder war man konsequent genug, auf Thin-Clients umzustellen?

Gibbet denn thin-clients mit Windows10? (Dell und HP haben so etwas mal vorgesehen, aber vor dem Erscheinen von Win10)

Edith sacht: hätte vorher suchen sollen: http://www.dell.com/de-de/work/shop/wys ... ctow5020tc
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon man-draker » Nov 26th, '17, 10:20

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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Nov 26th, '17, 21:06

alf hat geschrieben:Gibbet denn thin-clients mit Windows10?


Hallo!
Die Frage muss lauten: "Lohnen sich thin-clients überhaupt?"
Ja, wenn du mit einem Warenwirtschaftssystem und Bestellhotlines (Plural!!) arbeitetest.
...zwingende Voraussetzung ist der Admin "im Haus", falls es stockt.
Sonst?
In meinem Beispiel ging es um "Datensicherheit", eher nicht. Man erfasst z.B. "Pflegeberichte", die Programmmaske ist ja auf der HDD und man kann sie (daten)netzunabhängig nutzen, wenn man fertig ist drückt man [Sichern]. Steht die Verbindung zur Wolke, dann ist man das Problem los, wenn Störung, dann "Daumen drücken" dass die Festplatte nicht die Grätsche macht und am nächsten Tag das "Abschicken" wiederholen.
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon alf » Nov 26th, '17, 21:14

Bei der Größenordnung von Kommunalverwaltungen und Unternehmen wird der Himmel auf den eigenen Servern sein ;) (Wobei sich die Komunalverwaltungen kleinerer und mittlerer Kommunen i.d.R in körperschaftsübergreifenden Kommunalen Rechenzentren zusammenschließen).
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Nov 26th, '17, 21:26

Hallo!
Ich darf mal deinen Begriff auf mein Beispiel hin präzisieren:
alf hat geschrieben:.....(Wobei sich die ... kleinere(n) und mittlere(n) Unternehmen wie das DRK i.d.R in ... übergreifenden Rechenzentren einkaufen).

Gruß
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon man-draker » Nov 26th, '17, 22:49

jkowalzik hat geschrieben:
alf hat geschrieben:Die Frage muss lauten: "Lohnen sich thin-clients überhaupt?"
Ja, wenn du mit einem Warenwirtschaftssystem und Bestellhotlines (Plural!!) arbeitetest.
...zwingende Voraussetzung ist der Admin "im Haus", falls es stockt.
Sonst?

Das ist der zentrale Irrtum. Wenn ein Thin-Client zickt stöpselst du den nächsten an und fertig.
Einen Admin im Haus benötigst du nur, wenn du Fat-Clients einsetzt. Hast du keinen und alle spielen selbst die Admins, asphaltierst du die Straße für Schadsoftware.
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Re: Gutachten fordert Ende des Linux-Einsatzes in München

Beitragvon jkowalzik » Nov 27th, '17, 17:31

Hallo @mandraker!
Die Frage haben wir uns auch gestellt, wem reicht eine "Tastatur-Bildschirm-Lösung"?
man-draker hat geschrieben:Das ist der zentrale Irrtum. Wenn ein Thin-Client zickt stöpselst du den nächsten an und fertig.
Für alle Pflegekräfte wäre das ausreichend, [ON] und das SAP-ähnliche Dokumentationsprogramm erscheint, sonst nichts. Voraussetzung dahinter ein starker Server der per Preboot Execution Environment (PXE) die Einrichtung zum Laufen bringt. Ist da was ....., dann steht die Bude still.
Aber es gibt darüber noch ein paar Ebenen, die dürfen die Datenbank nicht nur füttern, die leiten die gGmbH. Nur neben der gGmbh gibt es noch die Ehrenamtsstruktur, die dürfen auch selbstbestimmt mitspielen und wenn sie Leistungen erbringen, dann muss das mit dem gleichen Programm wie das der hauptamtlichen Kräfte angerechnet werden. Hauptamtliche Leitungskräfte kannst du nicht von Office-Programmen und Ehrenamtler vom Browser ausschließen. :lol:
man-draker hat geschrieben: Hast du keinen und alle spielen selbst die Admins, asphaltierst du die Straße für Schadsoftware.
Ja, es war schon mal viel schlimmer. Es ist nicht jeder, keiner will ich gar nicht behaupten, als Administrator unterwegs. Nur "Angestellte", dann wäre die Einteilung in eine 2 Klassen-Gesellschaft kein Problem.
Es is wie es is. :(
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