Öffentliche Gelder – Offene Software

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Öffentliche Gelder – Offene Software

Beitragvon jkowalzik » Sep 22nd, '17, 18:52

Hallo!

Das ist ein Problem der öffentlichen Hand.
Kölner, Frankfurter und Hannoveraner Versicherungskonzerne haben sich von einer Dortmunder Firma ihr altes Sammelsurium von Cobol- und sonstigen Programmen auf Java portieren lassen.
Der Quellcode ist im Besitz der Firmen. :?
Gruß
J.
Zuletzt geändert von jkowalzik am Sep 25th, '17, 09:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Öffentliche Gelder – Offene Software von Marc Lattemann

Beitragvon Feuervogel » Sep 22nd, '17, 20:20

Hallo jkowalzik,

wie wäre es, wenn Du den Beitrag einfach dort kommentierst, wo er veröffentlicht wurde: Öffentliche Gelder - Offene Software.

Es wird Dich vielleicht erstaunen, aber dort gibt es tatsächlich eine Kommentarfunktion.

Oder ist es Dir dort zu einfach, weil es doch besser hier umständlich geht?

Gruß
Feuervogel
Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.
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Re: Öffentliche Gelder – Offene Software

Beitragvon jkowalzik » Sep 25th, '17, 09:46

Hallo!

Ich habe ja meinen Kommentar auch nach dorthin verpflanzt.
Die Forderung allerdings hat so etwas von "Blauäugigkeit" ;)

Nehmen wir mal an die Stadtwerke von Hintertupfing kaufen bei der Firma "SAPralott" für ihr Geschäft ein Warenwirtschaftssystem. Das sind "Öffentliche Gelder", warum kaufen sie keine "Offene Software"? :?
-- weil es nichts quelloffenes gibt und die Open-Source-Scene daran kein Interesse hat.
-- weil bei der Neuerfindung von "offener Software" der Erfolg nicht garantiert ist.
-- weil man ganz schnell viel Geld versenken kann und niemand dafür gerade stehen will/kann.

Sollte es Hintertupfing gelingen so etwas auf die Beine zu stellen, dann schwillt bei den Hintertupfingern die Zornesader ob all der Laumeier und Trittbrettfahrer, denn die Kosten bleiben nur an ihnen hängen.

Der Beitrag zielt auf die Software -Bundestagswahl-Stimmübermittlung-
Natürlich gibt es unter den berufsmäßigen Programmierern auch Dilettanten, und im Quelltext ließe sich das schnell ausmerzen. Zudem "Zweitverwerter" für Bundestagswahlen die was für "lau" abgreifen gibt es nicht, also gäbe es auch keinen Streit um "wer zahlt schafft an"! :lol:
Gruß
J.
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