enrico65 hat geschrieben:Man muss derart viel manuell nachjustieren, dass man irgendwann die Nase voll hat und die Distribution von der Platte fegt.
Na gut, ich sehe das etwas entspannter: Diverse Anpassungen müssen oftmals vorgenommen werden, damit es beim individuellen Einsatz auch optimal läuft. Dafür ist es quasi eine Distribution "von der "Stange". Die Frage ist dabei, ob dieser Aufwand im vertretbaren Rahmen erfolgen kann und auch von Einsteigern umzusetzen ist.
Wie oft habe ich in den 15 Jahren, in denen ich Linux nutze, erleben müssen, das mit der Veröffentlichung einer neuen Version zwar alte Fehler beseitigt wurden, allerdings neue "Baustellen" entstanden sind. Wichtig dabei ist, dass man als Nutzer das Gefühl hat, man bemüht sich darum, diese Fehler auch zu beheben.
Des Öfteren lese ich auch hier im Forum, dass langjährige Nutzer von anderen Distributionen den Wechsel zu Mageia vollzogen haben, weil sie ebenso "die Nase voll" hatten und diese oder jene Änderung nicht mehr akzeptieren wollten. Ich denke mal, dass zieht sich durch alle "größeren" Distri´s.
Für mich steht momentan fest: Ich werde
nie behaupten, dass Mageia nun
das Beste sei, allerdings habe ich bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts gefunden, dass meine Ansprüche besser umsetzen kann.