wobo hat geschrieben:Phoenix hat geschrieben:zu anderen Treibern habe ich in der letzten Zeit im Netz nicht viel gesehen; nur NVidia ist Quelle ständigen Ärgers.
Wieder so eine Pauschalaussage! Ich glaube nicht, dass man über Nvidia mehr ernsthafte(!) Problempostings liest als über ATI. Bei mir zumindest hat es sich über 10 Jahre bewährt, immer nur Kisten mit Nvidia zu kaufen - Probleme hatte ich damit nie. Auch heute nicht.
Hallo wobo,
weil ich auch NVidia habe, habe ich möglicherweise einen eingeschränkten Blick... freie Treiber für meine Graka haben eine ganze Zeit nach Ende von nv lang absolut nicht funktioniert; die propritären von NVidia schon. Zu ati hat's lange Diskussionen gegeben, die aufhörten, als es endlich passende Linuxtreiber gab. Deshalb meine Anmerkung.
wobo hat geschrieben:Aber davon abgesehen, alf hat Recht mit seiner Bemerkung über die unterschiedliche Hardware. Es ist ja nicht nur die Grafik, sondern auch u.U. der Chipsatz des Motherboards, der DatenBus, die CPU, die Netzanbindung, der Monitor. Mit anderen Worten: mit einem auf Deinen PC abgestimmten System auf dem Stick läufst Du mit Sicherheit früher oder später gegen die Wand, wenn Du damit fremde Computer bootest - wieso meinst Du, sind diese ganzen Hardwaretreiber denn auf den LiveCDs?
He wobo,
da verstehen wir uns schon wieder miß...

Das System auf meinem Stick ist eine Version, die genau gleich auf einer Festplatte laufen könnte; an mein System ist dort garnichts angepaßt, noch nicht einmal der Grub. Wenn das BIOS das nicht beim Start des Rechners erkennt, könnte man zumindest mit F11 den Bootlader aufrufen und den Stick zum Booten anwählen. Das ist verdammt schwer zu erklären, daß der Stick fast wie ein Livesystem arbeitet, aber eben kein Livestick ist. Ich hab mindestens 5 oder 6 USB- Systeme auf Sticks und Festplatten, die alle ähnlich konfiguriert sind; an meinen Rechner sollte bei allen nichts angepaßt sein. Die Systeme sind ganz simpel von CD oder DVD im laufenden Betrieb auf die Medien installiert worden. Außer bei der Mageia- Erstinstallation sind auch keinerlei Treiber nachgerüstet worden. Und: das System auf dem Stick nutzt nur das Mainbord, keine andere Festplatte oder kein anderes System. Wenn also eine VBox auf dem Hauptsystem des anderen Rechners liefe, muß das auch ab Stick laufen. Schmeiß doch gedanklich einfach mal die Festplatte aus dem Rechner und schließe dort den Stick an...
wobo hat geschrieben:Was die Partitionierung angeht, das sollte logisch sein, dass ein System mit X, das nicht komprimiert wurde (z.B. im squashfs auf einem Live-Stick) mehr als 1 GB benötigt. Dazu noch eine VM mit einem anderen System als Gast - da wirds insgesamt auf einem 8er Stick schon ziemlich beengt.
Auch hier wieder: Fehlschluß.

Bei dem Isotester wird einfach nur eine Grundkonfiguration der VB installiert; die VBox bindet die Isos nur auf Anforderung ein, speichert aber nichts in ihrem System. Die Isos sollen ja auf der 2. Partition gespeichert sein. Und die VBox holt sich die von dort, solange das Iso als CD (!) läuft.
wobo hat geschrieben:Und wie willst Du die VM einrichten? Was, wenn Du an einen schwachbrüstigen PC kommst? Der muss dann mit seinem P4 und 512MB RAM erstens ein Livesystem betreiben udn dann noch Ressourcen an eine VM abgeben! Da wird der Zuschauer von der Leistung des tollen Linuxsystems begeistert sein. Die Idee ist sicher gut, keine Frage, aber der Teufel liegt im Detail. Ich würde ernsthaft über den Sinn dieser Sache nachdenken.
Wobo, weißt Du, was das Schwierigste überhaupt ist? Diplomskeptiker, Chefs oder altgediente Anwender von scheinbar komischen neuen Ideen zu überzeugen. Das meine ich überhaupt nicht böse; freuen würde ich mich nur, wenn ich mal jemanden fände, der diese meine Ideen () auch selbst mal umsetzt und testet. Das ganze nur im Kopf zu manipulieren, erinnert an die Politik. Die hat von der Praxis nur seltenst Ahnung, weil keinerlei Erfahrung... Ich jedenfalls muß immer selbst den Schraubenzieher in die Hand nehmen, sonst bin ich auch nur von wenig überzeugt.
Schöne Grüße zum Sonntag
Phoenix