Da ich Anhänger der KDE-Fraktion bin und daher auch KDE auf meinem kleinen Netbook haben will, habe ich das auch gemacht. Dabei muss man natürlich beachten, was man mit dem Netbook machen will. Bei mir richtet sich das danach, welche Programme ich "unterwegs" brauche:
- Internet: chromium-browser inkl. flashplayer plugin (da ich Googlemail benutze, ist damit auch Mail abgedeckt)
- Multimedia (Musik, Filme, Bilder): vlc (aus tainted, inkl. suggests), Gwenview (wegen der guten Darstellungsoptionen).
- Tools
- - MCC mit den Draktools, MC, vim, word (zur Betrachtung von Officedateien), okular.
Oberfläche:
- kde-netbook. Für ein Netbook brauche ich nicht die ganze Menüstruktur und nicht den ganzen Taskbar. Ich definiere die sichtbaren "Abteilungen" (Tools, Grafik, Multimedia, Internet) und lege mir die meist genutzten Apps in die obere "Favoriten-Sektion".
Das Ganze sieht dann in der Beta3 so aus:
Für die gesamte Installation habe ich 1.9 GB auf der kleinen 4GB SSD gebraucht. Es ist also genug Luft übrig. Daten (Bilder, Videos, Musik) befinden sich auf der angeschlossenen SD-Karte (16GB), oder (bei mehr Platzbedarf) auf der angeschlossenen 80GB USB-Harddisk im Hemdtaschenformat.
Die Leistung des Netbooks (Atom N270, 2GB RAM, Intel 945GME) ist völlig ausreichend. Die Performance ist gut, man muss also nicht unbedingt auf einen anderen Desktop umsteigen.
Das dürfte für die Zugreise oder den Spaziergang im Park genügen. Für mehr ist das Netbook ja auch nicht gedacht.