Ist das realistisch ?

Hier köchelt der Sud für die nächste Mageia-Suppe. Also stellst Du hier alle Fragen und lieferst hier alle Beiträge zur Entwicklungsversion ab.

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Ist das realistisch ?

Beitragvon jkowalzik » Apr 22nd, '12, 22:21

Hallo!
Mich treibt mal wieder das Netbook um, da habe ich mich von folgendem (redaktionell überarbeiteten) Satz inspirieren lassen:
Mageia Netbook Edition: Netbook-Version der Mandriva-Fork Mageia, die den KDE-Desktop verwendet; als Oberfläche kommt die vom KDE-Team entwickelte Plasma Netbook Shell zum Einsatz, die für den Betrieb auf kleinen Bildschirmen optimiert wurde; Image enthält sowohl Desktop- als auch Netbook-Version


Stellt sich mit M2 dieses "Gefühl" ein?
Ja, von selbst - oder
Nein, überhaupt nicht, weil Netbook ein "totes Pferd" ist - oder
Wenn man diese und jene Vorkehrungen trifft, siehe http://Wiki

Gruß
J.
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon alf » Apr 22nd, '12, 22:47

Wenn sich wer findet, der die arbeit macht.......

Andererseits, was zeichnet eine Netbook-Edition aus? Eine reduzierte angepasste Installation lässt sich leicht mittels boot.iso und net-install bewerkstelligen.
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon winstonteacox » Apr 23rd, '12, 05:50

alf hat geschrieben:Eine reduzierte angepasste Installation lässt sich leicht mittels boot.iso und net-install bewerkstelligen.


So isses. Ich habe hier zwei eepc901 im Dauereinsatz und am besten hat sich für mich LXDE, ein Panel oben, bewährt.
Das ist auch auf den kleinen Atom-Prozessoren ziemlich schnell.
Gruß,
Bernd
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon obgr_seneca » Apr 23rd, '12, 08:48

Mache das ähnlich. Auf meinem kleinen Samsung rennt Cauldron mit LXDE...
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon linuxkumpel » Apr 23rd, '12, 10:03

obgr_seneca hat geschrieben:Mache das ähnlich. Auf meinem kleinen Samsung rennt Cauldron mit LXDE...
So ist es. LXDE beste Wahl, selbst auf meinem EeePC 701 4 G! Panel ebenfalls oben!
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon wobo » Apr 23rd, '12, 11:34

Da ich Anhänger der KDE-Fraktion bin und daher auch KDE auf meinem kleinen Netbook haben will, habe ich das auch gemacht. Dabei muss man natürlich beachten, was man mit dem Netbook machen will. Bei mir richtet sich das danach, welche Programme ich "unterwegs" brauche:
- Internet: chromium-browser inkl. flashplayer plugin (da ich Googlemail benutze, ist damit auch Mail abgedeckt)
- Multimedia (Musik, Filme, Bilder): vlc (aus tainted, inkl. suggests), Gwenview (wegen der guten Darstellungsoptionen).
- Tools
- - MCC mit den Draktools, MC, vim, word (zur Betrachtung von Officedateien), okular.

Oberfläche:
- kde-netbook. Für ein Netbook brauche ich nicht die ganze Menüstruktur und nicht den ganzen Taskbar. Ich definiere die sichtbaren "Abteilungen" (Tools, Grafik, Multimedia, Internet) und lege mir die meist genutzten Apps in die obere "Favoriten-Sektion".
Das Ganze sieht dann in der Beta3 so aus:
mageia-netbook.png


Für die gesamte Installation habe ich 1.9 GB auf der kleinen 4GB SSD gebraucht. Es ist also genug Luft übrig. Daten (Bilder, Videos, Musik) befinden sich auf der angeschlossenen SD-Karte (16GB), oder (bei mehr Platzbedarf) auf der angeschlossenen 80GB USB-Harddisk im Hemdtaschenformat.
Die Leistung des Netbooks (Atom N270, 2GB RAM, Intel 945GME) ist völlig ausreichend. Die Performance ist gut, man muss also nicht unbedingt auf einen anderen Desktop umsteigen.

Das dürfte für die Zugreise oder den Spaziergang im Park genügen. Für mehr ist das Netbook ja auch nicht gedacht.
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon linuxkumpel » Apr 23rd, '12, 11:55

Wie immer und überall alles eine Frage der Bedürfnisse und des Geschmacks. Mir persönlich sagt zwar die KDE-Netbook-Oberfäche nicht zu, aber das ist wirklich nur reine Geschmackssache. Deshalb muss ich darüber nicht diskutieren.
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon wobo » Apr 23rd, '12, 12:52

linuxkumpel hat geschrieben:Deshalb muss ich darüber nicht diskutieren.

Danke für den Hinweis. :)
Obwohl er eigentlich am Thema und Inhalt des Threads vorbei geht. Es wurde nicht nach den individuellen Vorlieben gefragt, sondern gezielt nach der angebotenen Mageia-Netbook-Version (die genauer gesagt eine KDE-Netbook-Oberfläche ist).

Die Antworten darauf zeigten allerdings tatsächlich individuelle Vorlieben, z.B. die Verwendung anderer, nicht Netbook-spezifischen, Lösungen (z.B. LXDE). Ich versuchte, mit meinem Beitrag ein mögliches Beispiel für die angesprochene Netbook-Version zu geben und damit zu zeigen, dass man diese durchaus zum Betrieb eines solchen Gerätes mit den entsprechenden Leistungsgrenzen verwenden kann.
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon obgr_seneca » Apr 23rd, '12, 14:02

Der Nachteil an der KDE-Netbookoberfläche ist, dass KDE „etwas“ ressourcenhungrig ist. Wenn man 2GB RAM in seinem Netbook hat, ist das ok, bei 1GB - wie ich es habe - finde ich es etwas langsam. Deshalb meine Vorliebe für LXDE.
Es gibt hier übrigens auch den lxlauncher für das Netbook, der allerdings nicht für Leute mit starker optischer Gewichtung ist.

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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon linuxkumpel » Apr 23rd, '12, 16:00

Für die gesamte Installation habe ich 1.9 GB auf der kleinen 4GB SSD gebraucht.
Das ist für mich das Interessante!
Es gibt hier übrigens auch den lxlauncher für das Netbook,...
Den kenne ich auch. Interessant wird wohl mal Razor Qt. Vom Wesen her ist die KDE-Netbook-Oberfläche jedoch sehr übersichtlich für ein Netbook. Der Einwand von Oliver
Nachteil an der KDE-Netbookoberfläche ist, dass KDE „etwas“ ressourcenhungrig ist.
ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Beide habt ihr jedoch die Lösung parat - 2 GB RAM. Wobei bei meinem 1 GB RAM und Intel Atom N 450) lief KDE auch ordentlich. http://www.packardbell.de/pb/de/DE/content/model/LU.BPS0D.022 Allerdings nicht pink :D - ROT! :P Ich hatte mal etwas ganz Irres gefunden. KDE 4.8 mit Unity-Desktop http://maroony.de/2012/02/20/mein-kde-4-8-unity-desktop-3/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mein-kde-4-8-unity-desktop-3 Das zeigt, warum wobo KDE-Fan ist, die Anpassbarkeit von KDE. :o
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon wobo » Apr 23rd, '12, 16:24

obgr_seneca hat geschrieben:Der Nachteil an der KDE-Netbookoberfläche ist, dass KDE „etwas“ ressourcenhungrig ist. Wenn man 2GB RAM in seinem Netbook hat, ist das ok, bei 1GB - wie ich es habe - finde ich es etwas langsam. Deshalb meine Vorliebe für LXDE.

Das ist logisch. Das gilt für alle Computer mit wenig Arbeitsspeicher. Dem OP ging es aber allgemein um die optische Eignung dieser Lösung für die Netbook-Geräteklasse, wobei in erster Linie die Bildschirmgröße und der "Usecase" gemeint sind.
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon doktor5000 » Apr 23rd, '12, 17:08

linuxkumpel hat geschrieben:
Es gibt hier übrigens auch den lxlauncher für das Netbook,...
Den kenne ich auch. Interessant wird wohl mal Razor Qt.

Gibt es schon für Mageia, aber dem Vernehmen nach ist man mit XFCE oder LXDE immer noch etwas flinker dran.
Ich bin nicht böse, sondern nur ehrlich. Und wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
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Re: Ist das realistisch ?

Beitragvon winstonteacox » Apr 23rd, '12, 18:54

Seit dem letzten Update hat Razor zugelegt und liegt jetzt mit LXDE mindestens gleichauf. Als Nachteil sehe ich Moment noch, dass das Panel - bzw. Anwendungstarter und Design - nur über Editieren von Config-Files möglich ist. Kein großes Ding, aber LXDE ist da eben deutlich komfortabler. Einfach mal ausprobieren - mit Razor müllt man sich nicht gleich die ganze Platte zu ....
Viele Grüße,
Bernd
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